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Klimaschutz mit Plan – der Schulverband Probstei stellt die Weichen
(us) Der Schulverband Probstei macht sich auf den Weg zur Klimaneutralität - mit Greta Oschmann als neuer Klimaschutzmanagerin. Ihre Aufgabe ist es, eine konkrete Strategie zur Klimaneutralität des Schulverbandes zu entwickeln. Schulverbandsvorsteher Lutz Schlünsen freut sich, dass mit der vom Bund geförderten Maßnahme ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz und zur Reduzierung des Energieverbrauchs geleistet werden kann und freut sich, mit Greta Oschmann eine engagierte und hochmotivierte Mitarbeiterin gewonnen zu haben.
Greta Oschmann hat Volkswirtschaftslehre studiert und anschließend einen Master in Nachhaltigkeit und strategischer Führung in Schweden absolviert. Ihre Faszination für die Komplexität von Ökosystemen, Klima und sozialen Strukturen hat sie dazu bewegt, sich mit der Frage zu beschäftigen, wie gesellschaftlich wertvolle Veränderungsprozesse erfolgreich gestaltet werden können. Ihr Wunsch nach einem Leben vor den Toren Kiels, nahe der Natur und eingebunden in eine Gemeinschaft, hat sie zum Schulverband Probstei geführt. „In den ersten Tagen, in denen ich die Schulen und die Gemeinde kennenlernen durfte, war ich erstaunt über den Rückenwind in Sachen Klimaschutz. Es ist so erfrischend, von der ungebrochenen Neugier, dem Forscherdrang und der Begeisterung der Kinder umgeben zu sein. Ebenso beeindruckt bin ich von den Erwachsenen, die sich an allen Ecken und Enden der Gemeinde für eine lebenswerte Zukunft einsetzen und für die die Relevanz des Klimaschutzes selbstverständlich ist“, so Frau Oschmann.
In den kommenden zwei Jahren wird sie eine Energie- und Emissionsanalyse der Liegenschaften und Aktivitäten des Schulverbandes erstellen, Einsparpotenziale aufzeigen und durch einen partizipativen Prozess einen Aktionsplan zur Klimaneutralität entwickeln. Die Themenfelder reichen von der energetischen Sanierung der Liegenschaften über eine nachhaltige Schulverpflegung bis hin zur Stärkung von Naturverbundenheit und Klimabewusstsein der Schüler*innen. „In den Schulen passiert in diesem Bereich schon einiges, und ich möchte als Verstärkerin und Vernetzerin dienen, um den Bemühungen mehr Auftrieb zu verleihen“, sagt Frau Oschmann. Dazu wird sie mit den Schulen in Schönberg und Schwartbuck, dem Kinder- und Jugendhaus, der Schulverpflegung und weiteren Akteuren zusammenarbeiten.
Die Schulleiter Liv Tümmler (Grundschule Schönberg), Stephan Martens (Grundschule Schwartbuck) und Dr. Markus Oddey (Gemeinschaftsschule Probstei) begrüßen, dass der Schulverband eine Vorreiterrolle einnimmt. Sie hoffen, dass sich die Themen Nachhaltigkeit und Klimaschutz so noch intensiver in der Bildungsarbeit der Schulen verankern lassen. Jede Schule bringt dabei ihre eigenen Erfahrungen und Schwerpunkte ein. „Wenn Lehrkräfte ihren Schüler*innen direkte pädagogische Angebote im Bereich Nachhaltigkeit und Klimaschutz machen möchten, sind diese ausdrücklich willkommen“, betont Dr. Oddey.
Die Grundschule Schwartbuck ist bereits seit 2007 als Zukunftsschule anerkannt und engagiert sich in diesem Rahmen schon seit vielen Jahren für nachhaltige Bildung. Die Gemeinschaftsschule Probstei strebt nun ebenfalls eine Zertifizierung als Zukunftsschule an und setzt mit ihrer Bewerbung ein starkes Zeichen für die gemeinsame Weiterentwicklung nachhaltiger Bildungsangebote im Schulverband. Zu diesem Zweck wird am 28. Februar die ministerielle Beauftragte für Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) die Gemeinschaftsschule Probstei besuchen. Auch Greta Oschmann wird an diesem Tag dabei sein. Wer mehr zu den geplanten Schritten zur Klimaneutralität des Schulverbandes erfahren oder sich aktiv in den Prozess einbringen möchte, kann sich per E-Mail melden: greta.oschmann@gsp-schoenberg.net
Text//Fotos/Veröffentlichung in Auftrag: © Uli Schröder, GSP Schönberg