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Anno dazumal

Teichtorstr. Nr. 1 - Eine wechselhafte Geschichte

© Stadt Lütjenburg / Arbeitskreis Stadtarchiv. Kopieren/Teilen nicht gestattet.
Die Fotos zeigen sich beim Anklicken vergrößert.

(Ersterscheinung hein´s magazin März 2011)

In der Teichtorstraße 1 hatte Wilhelm Schellhorn seine Schlachterei. Die Schellhorns waren aus der Probstei zugewandert; 1907 war diese Fleischerfamilie mit 4 Viehhändlern und zwei Wurstfabrikanten in Lütjenburg vertreten. Ein altes Foto trägt die Inschrift über dem Schaufenster des Ladengeschäftes: „Wurstfabrik mit Dampfbetrieb“ sowie „Schlachterei- en gros – en detail: Wilhelm Schellhorn“. Wie sich Otto Bötel, der seit dem ersten Mai 1935 in der Schlachterei Schellhorn angestellt war, erinnert, arbeitete der Chef in der Regel hinter dem Laden im Büro. Für ihn war es die schönste Beschäftigung, bei gutem Wetter mit dem Kutschwagen durch die Felder zu fahren.

Friedrich Horstmann hatte 1927 seine Lehre als Schlachter bei Schlachtermeister Wilhelm Schellhorn begonnen, 1936 seine Meisterprüfung abgelegt und wenige Wochen später die Schlachterei von Karl Schaeffer in der Neuwerkstraße 9 gekauft.

Wohl im Jahre 1946 kam Hans Rebe, Flüchtling aus Ostpreußen von der Insel Hela, nach Lütjenburg und übernahm kurzfristig die Schlachterei Schellhorn. Danach ging die Schlachterei an Schlachtermeister Hugo Engel, der das Fleischerhandwerk in der Neuwerkstraße bei Karl Schaeffer erlernt hatte. Seine Witwe lebt noch heute in der Neuwerkstraße. In den 60er Jahren erwarb dann Friedrich Horstmann unter dem Motto „Ich kaufe meine Lehrfirma“ das Fachgeschäft in der Teichtorstraße 1. Sein Plan, eine marktnahe Imbissstube einzurichten, wurde verwirklicht. Er baute den rechten Teil des Gebäudes zum „Lüttenborger Slachter“ aus und erschloss das obere Stockwerk mit zwei Gasträumen durch eine längere Treppe. Bis circa Mitte der 80er Jahre florierte der Laden; im nach hinten gelegenen Raum fanden oft Vorstandssitzungen und andere kleinere Veranstaltungen statt.

Nach dem Tod von „Fidde Horstmann“ (am 1. Oktober 1987), wie er in Lütjenburg nur genannt wurde, führte sein Sohn Karl Horstmann, der ebenfalls das Schlachterhandwerk erlernt hatte, die Gastronomie weiter. Nach seinem Weggang kam es erstmals zu einer Nutzungsänderung. Aus dem vormaligen Schlachterladen wurde das Eiscafe „Zum Stadtteich“. Da es aber gegen diesen Geschäftsnamen Widerspruch gab, wurde es umbenannt in „Celestina“. Das war der Vorname der Italienerin Celestina Scholz, die hierher geheiratet hatte, dann aber nach kurzer Zeit (1985/86) nach Selent ging, um dort eine Eisdiele zu eröffnen. Die Geschäftsräume gingen über an Gerd Gilly, der dort unter dem Namen „Gilly“ ein Reisebüro eröffnete.

Durch den Tod von Karl Horstmann kam es dann circa im Jahr 1990 zu einem erneuten Eigentümerwechsel. Das Haus Teichtorstraße 1 wurde von Sönke Sauerberg käuflich erworben. Mit der Umbenennung „Kartoffelhaus“ in „Alt Lütjenburg“ übernahm der gelernte Gastronom Jan Engelhardt den Gaststättenbetrieb. Doch auch ihn hielt es nicht lange in Lütjenburg. Vom „Landhaus“ in Pülsen wechselte er in die „Marienquelle“ nach Kirchnüchel und ist heute Gastwirt im Golfclub Hohwacht. In der Teichtorstraße 1 übernahm nun Mr. Lee, deutscher Staatsbürger koreanischer Herkunft, das „Koreahaus“, das sich aber auch nicht halten konnte. So war es eine zeitlang um diese Immobilie still geworden; seit 2003 herrschte dort Leerstand. Nebenan im ehemaligen Fleischereigeschäft war Ende 2001 das Reisebüro Gilly ausgezogen. Seitdem ist dort das Fotofachgeschäft von Josef Grunenberg untergebracht, der seinen Laden vorher an der Ecke Kurze Twiete/Neuwerkstraße hatte.

Verantwortlich für den Inhalt:
Arbeitskreis Stadtarchiv Lütjenburg Wer weitere Hinweise geben oder Fotobelege beisteuern kann, melde sich bitte im Stadtarchiv (Dr. Sigurd Zillmann, Tel. 04381/7319)

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