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Anno dazumal

Der Zigarrenladen von Max Hein in der Niederstr. Nr. 3

© Stadt Lütjenburg / Arbeitskreis Stadtarchiv. Kopieren/Teilen nicht gestattet.
Die Fotos zeigen sich beim Anklicken vergrößert.

(Ersterscheinung hein´s magazin November 2011)

Wer früher in Lütjenburg Tabak, Zigarren, Zigaretten oder sogar eine Pfeife kaufen wollte, ging in den Tabakladen von Max Hein (* 10.09.1882, † 29.06.1961). Dort gab es alles, was das Herz eines Rauchers erfreute. Doch es gibt zu diesem „Piepenladen“ noch eine Vorgeschichte.

Denn wie ein altes Foto zeigt, gab es in der Kaiserzeit zwei Fachgeschäfte in diesem Haus in der Niederstraße 3: auf der linken Seite Geschäft und Werkstatt des Uhrmachermeisters Ferdinand Beier und auf der rechten Seite den „Rasier- Haarschneidesalon“ von Max Hein mit „Zahn–Atelier“. Später hat offenbar Willi Dittmer den Rasier- und Haarschneidesalon übernommen, und Max Hein ist übergewechselt in den früheren Uhrenladen, um sich dort ausschließlich dem Tabakgeschäft zu widmen. Auf dem Werbeschild über dem Schaufenster stand geschrieben „Cigarren – Cigaretten – Tabake. Max Hein“. Zwischen dem Hauseingang, von dem die Türen in die beiden Fachgeschäfte hineinführten, und dem linken Schaufenster prangte einst eine große farbige Reklametafel der Zigarettenfirma „Salem Gold“.

Was wir uns heute kaum noch vorstellen können: Max Hein war zunächst nicht nur Frisör, sondern auch Zahntechniker, um den Lütjenburgern in seinem „Zahn – Atelier“ die Zähne zu ziehen, was damals sicherlich noch sehr abenteuerlich gewesen sein muß. Selbst in den dreißiger Jahren unterschied man noch in Lütjenburg zwischen dem Zahnarzt (das war Dr. Herbert Raddatz) und einem Dentisten (das war Hans Link). Max Hein war also beruflich sehr flexibel.

Als Vater Max starb, übernahm Sohn Walter († 04.07.2001), der den II. Weltkrieg miterlebt hat (vgl. „Geschichte der Stadt Lütjenburg“, Bd. II, S. 243), das Geschäft. Mit dem Laden hatte Walter auch ein Wohnhaus mit Stall und Garten geerbt, das sein Vater am Stadtrand in der Kieler Straße Nr. 11 errichtet und an mehrere Familien vermietet hatte (vgl. HEIN’S Journal, Nr. 11, Juli 2011). Über dieses „Piepengorden“ genannte Anwesen hatten wir schon kürzlich berichtet.

Auf einem Foto, das Walter Hein in hohem Alter 1999 zeigt, steht dieser noch immer vor den gefüllten Regalen seines Fachgeschäftes, um seine Kunden zu bedienen. Als Walter Hein dann sein Geschäft Anfang dieses Jahrhunderts aufgeben musste und anbot, interessante Gegenstände seines Ladens für die Nachwelt zur Aufbewahrung zur Verfügung zu stellen, gab es hier keinen „kommunalen Ansprechpartner“ für ein solches Ansinnen, das erstmals schon Schuhmachermeister Mischke geäußert hatte. Deswegen sind die Mitglieder des Arbeitskreises Stadtarchiv hoch erfreut darüber, dass demnächst in einer kleinen Schausammlung in der Förde-Sparkasse einige Exponate aus dem Tabakladen Hein gezeigt werden können, die  sich heute in Privatbesitz befinden.

Verantwortlich für den Inhalt:
Arbeitskreis Stadtarchiv Lütjenburg Wer weitere Hinweise geben oder Fotobelege beisteuern kann, melde sich bitte im Stadtarchiv (Dr. Sigurd Zillmann, Tel. 04381/7319)

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